Hamburg besucht

Grußwort von Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks aus der Broschüre „Hamburg besucht“:


Foto: BGV/Bina Engel

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Alter, bei Krankheit oder einer Behinderung können manche Menschen ihre häusliche Umgebung nur noch eingeschränkt selbstständig verlassen. Das kann die Einschränkung von sozialen Kontakten zur Folge haben. Wenn Kinder und Angehörige außerdem nicht in der Nähe leben, droht manchmal sogar die Vereinsamung. Freiwillige Besuchsdienste sind eine gute Möglichkeit, den Kontakt zum gesellschaftlichen Leben zu pflegen und sich ein Stück der Außenwelt und von Zwischenmenschlichkeit ins Haus zu holen. Mit dieser Broschüre liegt die erste hamburgweite Zusammenstellung von Angeboten ehrenamtlicher Besuchsdienste für ältere, behinderte oder kranke Menschen vor.

 

Die Besuchsdienste sprechen in ihrer Verschiedenheit Menschen mit unterschiedlichen sozialen Bedürfnissen an. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, sich besuchen zu lassen, sondern laden auch dazu ein, sich selber zu engagieren. Hamburg fördert diese Möglichkeiten der Begegnung, so dass all diese Angebote kostenlos bereitgestellt werden können. Allerdings sind Besuchs- und Begleitdienste in dieser Breite nur durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Menschen möglich. Ihnen gilt mein besonderer Dank für ihr soziales Engagement.

Cornelia Prüfer-Storcks

Präses der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Wer sind die freiwilligen Besuchs- und Begleitdienste?

Die Besuchs- und Begleitdienste sind Einrichtungen in Hamburg. Dort können sich Menschen melden, die gern Besuch bekommen möchten. Und es können sich Menschen melden, die gern zu anderen Menschen hingehen. Die Besuchs- und Begleitdienste vermitteln zwischen diesen beiden Menschen. Sie bringen die Menschen zusammen, die Besuch zu Hause bekommen möchten und zu Ihnen hingehen. Warum gibt es Besuchs-Dienste? In Hamburg gibt es viele einsame Menschen. Sie haben keine Familie oder Freunde. Manche Menschen können ihre Wohnung nicht verlassen, weil sie krank sind. Oder weil sie eine Behinderung haben. Für diese Menschen gibt es Besuchs- und Begleitdienste. Besuchs- und Begleitdienste vermitteln Freiwillige, die mit einsamen Menschen Zeit verbringen.

Wo besuchen wir die einsamen alten Menschen?

Unsere Freiwilligen besuchen Menschen an verschiedenen Orten. Zum Beispiel

  • zu Hause
  • im Krankenhaus
  • in Alten-Pflegeheimen
  • in Sterbehäusern

Was machen wir bei einem Besuch?

Unsere Freiwilligen helfen Menschen, am Leben teilzunehmen. Sie begleiten Menschen bei Ausflügen. Sie reden mit ihnen oder lesen etwas vor. Oder sie hören zu. Die Freiwilligen sind aber keine Pfleger oder Haushalts-Hilfen. Sie betreuen nicht beruflich. Dafür gibt es andere Dienste. Wie können Sie Besuch bekommen? Es gibt viele Besuchs- und Begleitdienste in Hamburg. Sie finden die Adressen in diesem Heft auf den Seiten 12 bis 51. Sprechen Sie mit einem Besuchs- und Begleitdienst. Der Besuchs- und Begleitdienst kümmert sich dann darum, dass ein Freiwilliger zu Ihnen kommt. Möchten Sie als Freiwilliger bei einem Besuchs- und Begleitdienst mitmachen? Möchten Sie andere Menschen besuchen und deshalb bei einem Besuchs- und Begleitdienst arbeiten? Sprechen Sie mit den Besuchs- und Begleitdiensten, die in diesem Heft vorgestellt werden. Sie können auch im Internet einen Besuchs- und Begleitdienst finden. Zum Beispiel auf dieser Webseite: www.hamburg.de/besuchsdienste

Was bekommen Freiwillige für die Arbeit bei den Besuchs-Diensten?

Die Freiwilligen bekommen für die Besuche bei den meisten Einrichtungen Geld für ihre Fahrtkosten. Ihre Arbeit für den Besuchs- und Begleitdienst wird versichert. Sie können sich mit anderen Freiwilligen austauschen. Und sie können sich für die Arbeit im Besuchs- und Begleitdienst ausbilden lassen. Die Freiwilligen werden bei Problemen unterstützt. Sie haben einen festen Ansprechpartner. Haben Sie Interesse? In jedem Stadt-Bezirk von Hamburg gibt es einen Besuchs-Dienst. Auf den Seiten 12 bis 51 der Broschüre finden Sie einen Besuchs- und Begleitdienst in Ihrer Nähe! Rufen Sie dort an! Machen Sie mit!

Download der Broschüre

 

 


Ansprechpartner

Reiner Behrends
Koordinator
Hamburg

040/32 51 83 17
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