Alt werden in Nachbarschaft in Hamburg

In Hamburg engagieren wir uns seit Ende 2014 in Kooperation mit der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg.

Unser Angebot in Hamburg:

Unser Engagement richtet sich vor allem an hochbetagte Menschen ab 75 Jahren, die nicht mehr so mobil sind, aber mehrheitlich noch zu Hause leben. Unsere Angebote, um alte Menschen vor drohender Isolation und Vereinsamung zu bewahren, sind vielseitig:

  • Besuchspartnerschaften: Ein junger Freiwilliger besucht regelmäßig einen alten Menschen. Im Idealfall entwickelt sich eine echte Freundschaft, die bis zum Lebensende des alten Menschen andauert.
  • Veranstaltungen: Regelmäßig organisieren wir Veranstaltungen und Ausflüge für einsame alte Menschen.
  • Unterstützung im Alltag: Wir helfen einsamen alten Menschen durch die Vermittlung von Dienstleistern, Initiativen und Vereinen im direkten Wohnumfeld.

Sorgende Nachbarschaft: Unser Community – Care – Projekt

In Zusammenarbeit mit der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg etablieren und stärken wir Nachbarschaftsstrukturen. Ziel unserer Arbeit ist die Prävention von Einsamkeit und Isolation im Alter. Wir unterstützen alte Menschen und Nachbarn dabei, ihre sozialen Netzwerke zu festigen und auszubauen und so der Einsamkeit im Alter aktiv vorzubeugen. Die zentrale Komponente des Projektes ist die altenfreundliche Gestaltung des Wohnquartiers durch eine quartiersbezogene Anlaufstelle, die sich grundsätzlich erst einmal für „alles“ zuständig fühlt, d.h. jeden Unterstützungsbedarf erfasst, bei Bedarf weitervermittelt und jeden eingeleiteten Prozess bis zur Lösung im Auge behält und begleitet. Diese Anlaufstelle ist auch ein Treffpunkt, an dem Veranstaltungen stattfinden. Dort haben mobilitätseingeschränkte Menschen die Möglichkeit „unter Menschen zu kommen“. Mit diesem Konzept tragen wir dazu bei, alten Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf einen Verbleib in der eigenen Wohnung im vertrauten Quartier zu ermöglichen.

Einige Angebote im Überblick:

  • Vermittlung von Besuchspartnerschaften für alte Mieter, die gerne Kontakt zu einem jüngeren Menschen haben möchten.
  • Gesellige Veranstaltungen (ggf. mit Fahrdienst), bei denen man Kontakt zu gleichaltrigen und jungen Menschen bekommt
  • Geburtstagsbesuche bei allen alten Mietern über 90 Jahre
  • Beratung zu allen Themen rund um das Alter und ggf. Vermittlung von weiterführenden Hilfen (z. B. Begleitung zum Arzt oder Vermittlung von Dienstleistungen, wie z. B. einen Reinigungsservice)
  • Organisation von Einzelfallhilfe für alte Menschen in schwierigen Lebenssituationen
  • Projekte rund ums Thema Alter (z. B. Telefonketten für alte Menschen)
  • Fortbildungen (für Freiwillige, alte Menschen und Hausverwalter)

Das Besondere an unserer Arbeit

Mit unserem Projekt verfolgen wir einen generationsübergreifenden Ansatz. In diesem Projekt treffen Jung und Alt aufeinander. Die Begegnungen ermöglichen oft bei allen Beteiligten mehr Verständnis sowie neue Erkenntnisse und Sichtweisen für die jeweiligen Lebenssituationen des Anderen. So profitieren beide von der Begegnung. Wir bieten keine Dienstleistungen an, sondern versuchen dauerhafte Freundschaften zu schaffen, die auf gegenseitigem Respekt aufbauen.

Gesellschaftliche Bedeutung

Unsere Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in unserer Gesellschaft leben immer mehr alte Menschen, die von Vereinsamung bedroht sind. Viele von ihnen haben Freunde und Verwandte überlebt und wohnen räumlich weit getrennt von ihren Kindern. Laut dem Deutschen Zentrum für Altersfragen sind 16 Prozent der über 85-Jährigen von Einsamkeit betroffen.

Die zunehmende Mobilität und der demographische Wandel, eine hohe Anzahl an Kinderlosen und Alleinlebenden werden sehr wahrscheinlich dazu führen, dass sich diese Situation weiter verschlechtern wird.

Die Auseinandersetzung mit Isolation und Einsamkeit im Alter muss stärkere gesellschaftliche Beachtung finden. Gerade auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Jedoch kann man diese Herausforderung nicht an Dienstleister delegieren. Hier sind Gemeinwesen, Nachbarschaft und engagierte Mitbürger gefragt. Dafür wollen wir sensibilisieren und mit unserem Engagement ein Zeichen setzen.

 


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Reiner Behrends
Koordinator
Hamburg

040/32 51 83 17
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